Kochen (und Ernährung)
„Mens sana in corpore sano“: was die alten Römer schon wussten stimmt auch heute noch. „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Ein gesunder Körper hat viel mit entsprechender Ernährung zu tun. WAS nun wirklich gesund ist, darüber scheiden sich die Geister ja immer wieder mal. Auch wissenschaftlich ausgebildetete (belastete?). Die bösen, bösen Fette sind ja nach neusten Erkenntnissen weitgehend rehabilitiert. Sie bringen uns zwar eine hohe Menge Kalorien bei kleinem Volumen – aber auch viele wichtige Vitamine und sie sättigen lange. Kohlenhydrate, insbesondere in Form von Weissmehl, Zucker und ähnlichen hoch raffinierten Formen führen zu einer besonders schnellen Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Dies regt das Freisetzen von Insulin an. Insulin sorgt dafür, dass der Blutzucker (Glukose) im Körper als Glykogen gespeichert wird. Eine Ernährung mit viel Eiweiss liegt aktuell sehr im Trend. Hier erlaube ich mir den Hinweis, dass es auch sehr viele wertvolle pflanzliche Eiweissquellen gibt: Hülsenfrüchte wie z.B. Linsen und Kichererbsen lassen sich sehr vielseitig verwenden und schmecken auch vielen Leuten. Kinder inklusive.
Selber Kochen ermöglicht es dir, dich gesund zu ernähren – aber im Vordergrund sollen nicht Kalorien, Vitamine und Ballaststoffe stehen: Kochen ist in erster Linie Genuss und Leidenschaft. Heute kann ich aus einer so grosse Palette von Zutaten und Rezepten auswählen, dass ich vermutlich bis an meine Lebensende jeden Tag was anderes kochen könnte. Die asiatische Küche hat es mir sehr angetan (Chinesisch, Japanisch). Diese Art des Kochens und die Gerichte haben ja inzwischen Einzug in fast alle Küchen erhalten. Und sei es nur in Form von Fertiggerichten wie Frühlingsrollen.
Eine Küche, welche noch eher unbekannt ist – aber ich selbst sehr schätze – ist die indische Küche. Nein, „Riz Casimir“ zählt nicht als indisches Gericht … Typisch ist dabei der interessante und offensive Umgang mit Gewürzen. Tipp: Wenns mal ein bisschen gar scharf ist, bestes Mittel gegen den Brand im Mund ist ein Lassi. Die Mischung aus Joghurt und einer Prise Salz oder Mangopürre schmeckt lecker und neutralisiert die Schärfte dank Fett und Zuckerkomponenten.
Smoken – das einzige gesunde „Rauchen“
Seit ein paar Jahren lege ich weniger Fleisch auf den Grill. Das Fleisch wandert vielmehr in den Smoker.